Antwort des Bildungsministeriums auf unsere Stellungnahme zur zweiten lebenden Fremdsprache
Im Februar 2026 hat die ÖGSD eine ausführliche Stellungnahme gegen die geplante Kürzung der zweiten lebenden Fremdsprache im Rahmen der Reform der AHS-Oberstufen-Lehrpläne übermittelt. Darin haben wir die Bedeutung von Mehrsprachigkeit für Allgemeinbildung, kritisches Denken und demokratische Teilhabe – gerade im Zeitalter von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz – hervorgehoben.

Das Bundesministerium für Bildung hat unsere Rückmeldung aufgegriffen und bestätigt darin die zentrale Rolle sprachlicher Bildung. Die schulautonome Stundentafel und damit das Stundenminimum in den Lebenden Fremdsprachen bleiben unverändert; auch das Zielniveau B1 für die vierjährige Fremdsprache wird weiterhin angestrebt.

Die ÖGSD wertet diese Antwort als Ergebnis eines konstruktiven fachlichen Austauschs und wird die weitere Umsetzung der Lehrplanreform aufmerksam begleiten.

Hier kommen Sie zu unsere Stellungnahme vom 25. Februar 2026.